Nachtfischen ist vor allem für die Mitglieder der Jugendgruppe jedes Mal etwas ganz Besonderes. Dies gilt vor allem dann, wenn auf große Raubfische wie Waller, oder schwer zu überlistende Fische, wie Zander geangelt wird. Die Jugendgruppe hatte sich am 24.08.2019 abends unter der Leitung von Jugendwart Valentin Bauer am Klarlweiher getroffen, um gemeinsam nachts zu angeln. Ein Teil der Jugendlichen fischte auf Karpfen, andere auf Aal, Zander, Hecht und Waller.

Jugendgruppe: Nachtfischen am Klarlweiher, 2019

Jugendgruppe: Nachtfischen am Klarlweiher

Die Nacht war warm, es regnete nicht und es gab keinen Wind. Trotz der guten Bedingungen blieb es, abgesehen von einigen Köderfischen, bei einer einzigen nennenswerten Aktion.

Eine mit einem toten Rotauge bestückte Knicklichtpose, die relativ nahe am Ufer ausgelegt wurde, steuerte plötzlich auf das nahegelegene Seerosenfeld zu und tauchte mehrmals kurz weg.

Der daraufhin gesetzte Anhieb ging leider ins Leere. Der Fisch konnte entkommen. War es ein Zander? Vielleicht ein Aal, der das Rotauge nicht schlucken konnte? Alle waren sich einig: Ein größerer Hecht hätte das acht Zentimeter große Rotauge sofort genommen und wäre abgezogen. Da der Köderfisch nach dem Biss nicht mehr am Haken war, konnten die Bissspuren nicht identifiziert werden.

Jugendgruppe: Nachtfischen am Klarlweiher, 2019

Jugendgruppe: Nachtfischen am Klarlweiher

Sie hätten Aufschluss über den Räuber geben können, denn die typischen Bissspuren eines Zanders sind leicht zu erkennen. Die Eckzähne des Zanders hinterlassen am Köderfisch markante Löcher, die sich deutlich von einem Hechtbiss unterscheiden.

Ein weiteres Nachtfischen der Jugendgruppe ist für den 06.09.2019 angesetzt. Es wird das letzte Nachtfischen der Jugend für dieses Jahr sein und diesmal am Heiglweiher stattfinden. Zielfische sind dann wieder Karpfen, Graskarpfen, Schleien und Hecht.

Text/Fotos: Boris Baumann