Die Gewässerpflege steht ganz oben auf der Agenda des Fischereivereins, obwohl der Verein, bedingt durch die Corona-Krise und den damit verbundenen Auflagen, mit zum Teil erheblichen Einschränkungen zu kämpfen hat.

Fischerfreunde Haimhausen bei der Gewässerpflege

In kleinen Trupps beseitigt man den von Spaziergängern, Wanderern, Radfahrern und Badegästen oft achtlos hinterlassenen Müll. Gerade dieses Jahr sind solche Aufräumaktionen besonders wichtig, da das jährlich im Frühjahr stattfindende „Rama Dama“, als größte Räumaktion abgesagt werden musste. Die Regulierung eingewanderter Pflanzenarten zählt mit zu den wichtigsten Arbeiten bei der Gewässerpflege. Der Focus liegt hier ganz klar auf Pflanzen wie dem Indischen Springkraut, der Riesen-Goldrute und dem Riesenbärenklau. Sie haben das Potenzial einheimische Pflanzenarten zu verdrängen.

Solche Neophyten sind in großen Mengen am Schwebelbach, Oberndorfer Weiher, am Heiglweiher und an Teilen der Amper zu finden und müssen immer wieder entfernt werden, um eine übermäßige Ausbreitung zu verhindern. Die Umgehungsrinne am Schwebelbach, bei der Wasserkraftanlage Marienmühle, wird ebenfalls regelmäßig auf Durchgängigkeit überprüft und freigeschnitten. Inzwischen konnten schon einige Arbeitseinsätze stattfinden. Weitere sind geplant.

Text/Foto: Boris Baumann