Kaltgeräucherter Karpfen

Geräucherter Fisch gilt bei vielen als echte Delikatesse. Man denke dabei nur an geräucherten Lachs, geräucherten Aal oder an geräucherte Forelle. Alles Spezialitäten, die vermutlich jeder schon mal im Laufe seines Lebens auf dem Tisch hatte.

Kaltgeräuchertes Karpfenfilet

Kaltgeräuchertes Karpfenfilet

In unserem neuen Rezept möchten wir Ihnen kaltgeräucherten Karpfen vorstellen, genau genommen kaltgeräucherte Karpfenfilets. Das Rezept zeigt einmal mehr wie vielfältig sich Karpfen verarbeiten lässt. In vorherigen Rezepten hatten wir Ihnen bereits Karpfenchips und sauer eingelegten Bratkarpfen vorgestellt. Weitere Karpfenrezepte folgen noch.

Sie benötigen zum Nachkochen des Rezeptes weder einen teuren Räucherofen, noch sonderlich viel Erfahrung im Räuchern von Fisch. Ein kleiner Kugelgrill, eine umfunktionierte Metalltonne oder ein einfacher Tischräucherofen reichen völlig aus. Darüber hinaus benötigen Sie einen Kaltrauchgenerator, mit dem Sie einen Sparbrand erzeugen können. Es handelt sich dabei um ein Edelstahlgitter, mit dem sich das Räuchermehl kontrolliert über mehrere Stunden abbrennen lässt. Den Kaltraucherzeuger erhalten Sie zusammen mit dem Räuchermehl für kleines Geld im Fachhandel.

Kalte Brotzeit: Kaltgeräuchertes Karpfenfilet

Kaltgeräuchertes Karpfenfilet: Alternative zu Speck

Die hier angewendete Methode des Kalträucherns nur für Außentemperaturen bis maximal 15ºC eignet. Optimal sind die Monate Oktober bis April. Das hier vorgestellte Rezept lässt sich übrigens auch auf viele andere Weißfischarten übertragen. Statt Karpfenfilets können Sie auch Filets der Schleie oder von Brachsen verwenden. Auch wenn Brachsen in der Küche eher selten Verwendung finden, gilt geräuchertes Brachsenfilet als absolute Delikatesse. Geräucherten Fisch genießt man am besten mit einem Stück gutem Brot. Deshalb haben wir noch das Rezept für ein selbst gemachtes Wurzelbrot hinzugefügt.

Text/Fotos: Boris Baumann